skip to main |
skip to sidebar
Minä asun Joensuussa (Ich wohne in Joensuu)
Tervetuola! Welcome!
Jetzt nehm ich mir endlich mal Zeit meinen Blog zu starten. Ich bin seit Sonntag, 31. 8. in Joensuu, wo ich studieren werde. Vorher war ich noch das Wochenende über in Helsinki, um mir Lucia's Unterkunft für das nächste Semester anzuschaun. Nach ca 5 Stunden Zugfahrt bin ich dann Sonntag Nachmittag von meinen beiden Tutorinen Heini und Hanni am Bahnhof in Joensuu abgeholt worden. Gottseidank mit Auto, denn meinen 24 kg schweren Koffer wollte ich nirgends hinschleppen. Die beiden haben mich in meine Wohnung gebracht, die ungefähr 4 km außerhalb des Sadtzentrums liegt. Joensuu hat fast 60.000 Einwohner und viele davon sind Studierende an der Universität hier. Es liegt an einem großen See, überhaupt mitten im Seengebiet und ist die Hauptstadt von
dieser Gegend hier, nämlich Karelien.
Ich teile meine Wohnung mit einer Nepalesin, die schon seit einem Jahr hier ist und einer Finnin, die schon seit 3 Jahren hier in Joensuu studiert, aber gerade erst in diese Wohnung gezogen ist. Die Finnin sehe ich selten, da sie viel zu Hause ist, vor allem am Wochenende. Außerdem studiert sie Forestry und hatte letzte Woche einen Kurs, bei dem sie jeden Tag im Wald war, um zu lernen wie man Bäume mit Motorsägen umschneidet. Auf dem Bild rechts sieht man mein Haus, der Eingang ist ganz rechts. Leider war für mich kein Survival Package der Student Union mehr übrig, deshalb war mein Zimmer komplett leer, bis auf Bett, Tisch und Kasten. Ich habe die ersten paar Nächte im Schlafsack geschlafen, bis ich in den verschiedensten Second Hand Shops Decke, Polster, Bettwäsche und etwas Geschirr zusammengesucht habe. Inzwischen ist es hier schon richtig wohnlich. Außerdem habe ich im Second Hand Shop ein Fahrrad gekauft, was sehr wichtig war, denn Busse kosten hier €2,90 für eine einfache Fahrt und es ist nie so ganz klar wann sie bei einer Haltestelle sind.
Letzte Woche hatten wir auf der Uni nur Orientation Week, das heißt sie haben uns über die wichtigsten Dinge info
rmiert und außerdem hatten wir schon unsere ersten Finnischstunden. Zumindest kann ich mich jetzt auf Finnisch vorstellen. Diese Woche ist dann der richtige Finnisch Kurs "Finnisch I" losgegegangen. Am Montag waren wir außerdem zu einer Hiking Tour eingeladen, die zwar nur 5 km lang war, aber quer durch den Wald über glitschige Steine und Wurzeln ging, also hat es doch eine Weile gedauert, bis wir beim Lagerfeuer waren. Bis jetzt kenne ich vor allem die Leute aus meine Tutoring Gruppe. Wir sind 10 Mädchen, die von 2 Finninnen betreut werden. Die größten Gruppen an Erasmus Studierenden hier in Joensuu sind aus Polen (30 Leute) und Deutschland (29 Leute), das bedeutet, dass ich eigentlich doch recht viel Deutsch rede. Aber die Uni-Kurse sind ja dann auf Englisch. Die Kurse sind hier so zielich alle geblockt. Ich habe bis ca. Mitte Oktober recht viel zu tun, bin fas jeden Tag auf der Uni und dann, im November, muss ich manchmal nur einmal die Woche auf die Uni. Trotzdem werde ich wahrscheinlich täglich rein fahren, weil das Essen in der Mensa gut und billig ist. Wir zahlen €2,25 für eine Hauptspeise, bei der man sich meistens so viel nehmen kann, wie auf den Teller passt. Außerdem gibt es dazu immer Salat Buffet und Brot und Butter zum selber nehmen.
Auf dem Foto links sind Teile unser Tutorin-Gruppe zu sehen. Ganz links Katleen aus Deutschland mit der ich mich recht gut verstehe, rechts daneben Martina aus Tschechien, hinter ihr Heidi, die Schwester einer unserer Tutorinnen. Die dunkelhaarige in der Mitte ist Chandra aus Deutschland, rechts daneben Heini, eine der Tutorinnen und Marloes aus den Niederlanden.
Gestern waren wir zu einem Empfang von der Stadt Joensuu geladen, wo e
s Essen (Karelische Piroggen-wahnsinnig gut) und Musik gab. Das ganze fand im Carelicum statt, wo auch die Tourist Information und das Stadtmuseum sind. Wie schon von der Frau des Tourismusbüros vorhergesagt wurde, waren wir von der Kinderabteilung des Museum begeistert und nun habe ich irrsinnig viele Fotos von Leuten, die sich in winzige Holzhäuser zwängen, in kleinen Küchen Tee ausschenken oder in einem Einkaufsladen andere Studierende bedienen. Oder die wie Marloes, Katleen und ich das Piratenschiff erkunden, auf dem man sich auch verkleiden konnte. Wer mehr Fotos sehen will, soll auf StudiVZ oder Facebook nachschauen. Heute war ich zum ersten Mal im Alko, in dem einzigen Geschäft, in dem man hier Alkohol kaufen kann, weil wir für die Get-to-know-eachother Party unsere eigenen Getränke mitbringen müssen. Ich habe sogar Wein aus Österreich (Itävalta), aus dem Kremstal gefunden, aber €11 wollte ich dann doch nicht ausgeben. Ich werde mich jetzt an meine Finnisch Hausübung machen, denn da muss ich bis morgen noch einen Text schreiben und 3 kurze Texte lesen. Ich hoffe, ihr habt jetzt einen ersten Eindruck von meinem Leben hier bekommen und ich bemühe mich, euch auf dem laufenden zu halten. Übrigens habe ich heute meinen Wahlzettel bekommen, also muss ich mich heute noch entscheiden und vielleicht noch ein paar TV-Konfrontationen anschaun.
3 Kommentare:
Hurra - die ersten Fotos! Und so typisch finnisch - die Birken, welche das Haus verstecken und verständlich machen, warum Forestry ein Uni-Fach ist. Außerdem schaust du fast schon so exotisch aus wie die indische Deutsche zwischen all den blonden Mädels
Juhuu! Fotos!!! ;-)
Forestry ist ja wirklich ein cooles Studium, so ein Motorsägenkurs ist sicher toll. Kannst du den auch besuchen (so als freies Wahlfach)?
Luulin, että minun oli opittava Maali lukemaan blogiasi ^ ^ on hyvä aika kanssa lumbermen!
Ja pyydän anteeksi huono Maali ;-)
thomas
Kommentar veröffentlichen